Surround White Papers

Surround Joystick

Autor: Gerd Jüngling - Copyright: Alle Rechte vorbehalten
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Die Vorteile von Joysticks
Nachdem wir nun alle Nachteile fein säuberlich aufgelistet haben, ist es an der Zeit auch über die Vorteile zu reden. Mit einem Joystick lässt sich ein Mono oder auch ein Stereo Signal frei im Raum verfahren. Man kann mit einem einzigen Bedienelement auf einfachste Weise Signale durch den Raum wandern lassen. Beim Filmton lassen sich so Geräusche optimal dem Bild anpassen, weil man einfach jeder Bewegung folgen kann. In der Musikmischung lassen sich Instrumente oder Effekte frei im Raum bewegen, was bei angemessen dezentem Einsatz von Fall zu Fall nützlich sein kann.

Solche Effekte lassen sich mit auf Drehreglern basierenden Panorama Sektionen natürlich nicht einfach realisieren. Um ein Signal im Raum zu bewegen, müssen immer zwei Regler (LCR- und Front-Surround-Pan) gleichzeitig bewegt werden, und da der Mensch lediglich mit zwei Händen ausgerüstet ist, stößt man schnell an die Grenze des Machbaren. Ein Automationsssystem kann hier Abhilfe schaffen, allerdings muss dann natürlich die Surround Panorama Sektion auch mit einer Automationsschnittstelle ausgerüstet sein. Dies ist wieder eine Ausnahme, die zwar realisierbar aber kaum irgendwo eingebaut ist.

Insgesamt gesehen stellen Anwendungen, die eine Joystick Regelung benötigen aber sicherlich allesamt Ausnahmen dar. Für fast alle Signalquellen wird man eine statische Einstellung für die gesamte Mischung benötigen, weil alles andere einfach nicht angemessen ist. Eine mit 'fliegenden' Signalen überladene Musikmischung wird genau wie ein Filmton eher albern und befremdlich wirken als dem Gesamteindruck nutzen.

Somit reduziert sich die Notwendigkeit für Joysticks auf eine Anzahl von 1, 2 oder vielleicht 4 Exemplaren in einem kompletten Mischpult. Es ist dann sinnvoll diese Regler in der Art von Effektgeräten über das Steckfeld einschleifbar zu machen. Auf diese Art und Weise lassen sich die Gesamtkosten in vertretbaren Grenzen halten

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