Surround Grundlagen
Begriffe der Surround-Verfahren

Stereo-kompatible Surround Panorama Regelung

Häufig ist es erforderlich, parallel zu einem aus einem Mono- oder Stereosignal gebildeten 5.1 Surround-Signal ein Stereo Signal zur Verfügung zu haben, das zwar mit dem LCR-Pan der Surround- Panorma Sektion geregelt wird, aber den Regeln für ein 'normales' Pan Pot oder für einen Balanceregler entspricht. Dieses Stereosignal kann zum Beispiel erforderlich sein, um eine separate Stereosumme oder ein Subgruppen-Routing anzusteuern.

Ein solches Signal lässt sich sowohl mit einem Mono-Surround-Pan-Pot wie auch mit einem Stereo-Surround-Pan-Pot sozusagen als Abfallprodukt erzeugen, in dem man die Reihenfolge der einzelnen Regelelemente der Panoramasektion entsprechend wählt. Wird das Mono- oder Stereo-Eingangssignal zunächst dem LCR-Pan zugeführt, das natürlich 5 getrennte Ebenen für die 5 Hauptkanäle L, C, R, SL und SR haben muss, entsteht automatisch an den Ausgängen SL und SR ein Stereo Signal.

Die Regelung des LCR Pans für die beiden Surround-Kanäle SL und SR, die ja in Wirklichkeit ein Stereosystem bilden, entspricht auch den Regeln für ein Panorama-Potentiometer für Stereoformate. Hier ist es unerheblich, ob es sich um ein Mono- oder Stereo- Eingangssignal handelt.

Der Nachteil in dieser Anordnung liegt im erhöhten Aufwand des nachgeschalteten Front-Surround Pan-Pots, dass in dieser Anordnung dann alle 5 Kanäle regeln muss. In aller Regel sind zusätzliche Trennverstärker für alle Kanäle erforderlich, um eine unabhängige Arbeitsweise des LCR- und des Front-Surround-Pan-Pots sicherzustellen.

Verzichtet man dagegen auf das parallel abgreifbare Stereosignal, kann das Front-Surround Pan direkt an den Eingang geschaltet werden. Man kommt dann mit einem 'normalen' Stereo Regler für diese Funktion aus, während sonst ein weiterer Regler mit 5 Ebenen erforderlich ist.

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